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Cadillac V-Series Challenge presented by the Metro Detroit Cadillac Dealers

2014
Pirelli World Challenge
www.americansportscar.de

Belle Isle Park / Detroit / Michigan / USA

31.05. - 01.06.2014
GT #1 GT #2   Bericht
 

 
Bericht Stefan Volk (americansportscar.de)
 
 
Bilder von Pirelli World Challenge
 

 

Nach den beiden Rennen auf der kanadischen Strecke des Canadian Tire Motorsports Park in Mosport, an dem nur die Fahrzeuge der Tourenwagen-Klassen teilnahmen und mit einem Doppelsieg von Michael Di Meo im #71 Honda Civic Si endete, geht es für die GT-Teams gemeinsam mit der IndyCar und der TUDOR United SportsCar Challenge nach Detroit.

Mit 18 GT und 25 GTS-Fahrzeuge ist die Pirelli World Challenge die größte Serie an diesem Wochenende.

Nach Platz 2 und 3 im ersten Training und Platz 1 und 4 im zweiten Training holen sich die beiden Cadillac-Piloten Johnny O'Connell und Andy Pilgrim die erste Startreihe zum Samstags-Rennen. Dahinter folgt Anthony Lazzaro im #61 Ferrari vor Mike Skeen im #2 Audi R8 LMS und die beiden K-Pax McLaren von Robert Thorne und Alex Figge.


Beim Start des ersten Rennens kommt Andy Pilgrim im #8 Cadillac schlecht weg und verliert seinen zweiten Platz an Mike Skeen im #2 Audi R8. Während sich die beiden heftig duellieren zieht Johnny O'Connell im #3 Cadillac an der Spitze dem Feld schnell weg.

Nach einem rundenlangen Zweikampf zwischen Anthony Lazzaro im #61 Ferrari und Andrew Palmer im #21 Audi R8 LMS kann sich Palmer durchsetzen und zieht auf Pilgrim und Skeen auf. In der GTS-Klasse liegt die Top-10 noch immer dicht beisammen, zu richtigen Duellen kommt es allerdings kaum.

Im Verkehr von zu überrundender GTS-Fahrzeuge muss Skeen seinen Kontrahenten Pilgrim ziehen lassen und gerät mit nachlassenden Reifen sogar durch seinen Markenkollegen Palmer unter Druck. In Runde 9 geht dann Pilgrim die Strecke aus und muss in Kurve 3 um einen Crash zu verhindern in die Auslaufzone.


Im Kampf um Platz 9 mit Porsche-Pilot Michael Mills bricht in Runde 12 Marcelo Hahn im #0 Reiter Lamborghini Gallardo in Kurve 5 das Heck aus und touchiert die Begrenzungsmauer. Dabei beschädigt er sich den hinteren Kotflügel und muss seinen Kontrahenten ziehen lassen.

Nach einem Abflug von Drew Regitz im #02 Aston Martin Vantage in Kurve 6 entweicht aus der, durch einen Regenschauer wenige Tage vor dem Rennen gefluteten Reifenbarriere Wasser sorgt so eine größere Wasserlache. Trotz entsprechender Flaggensignale dreht sich Craig Capaldi im #68 Ford Mustang von der Strecke und knallt hart in die rechte Betonmauer ein.

Nur mit viel Glück entgeht Marcelo Hahn einer Kollision mit Capaldi. Direkt hinter Hahn versucht Porsche-Pilot Michael Mills am Ford Mustang von Mitch Laundry vorbei zu pressen und dreht an selber Stelle, kann sein Wagen aber schnell aus der schwer einsehbaren Kurve entfernen.

Wegen des Einschlags von Capaldi leitet die Rennleitung eine Gelbphase ein. Nach dem Eintreffen eines Rettungsteams kommt kurz danach auch ein Flat-Bed-Schlepper und ein Fahrzeug der Streckensicherung.

Als Hahn auf die vor ihm liegenden Kontrahenten in der Gelbphase aufschließen will gerät auch er in Kurve 6 in Aquaplaning und knallt in das Heck des Streckensicherungs-Fahrzeugs und beschädigt sich die Fahrzeugfront und muss ebenfalls mit einem Flat-Bed-Trailer abgeschleppt werden.

Als alle Wracks von der Strecke geräumt sind, gibt die Rennleitung wenige Runden vor Ende das Rennen wieder frei. Beim Restart kommt es zu etlichem Gerangel im ganzen Feld, doch größere Unfälle bleiben aus.

 

Am Ende fährt Johnny O'Connell im #3 Cadillac den Sieg sicher nach Hause. Andrew Palmer im #21 Audi R8 LMS und Anthony Lazzaro im #61 Ferrari 458 komplettieren das Siegerpodest in der GT-Klasse.

Wie Johnny O'Connell sichert sich auch Dean Martin im #50 Rehagen Ford Mustang den Sieg in der GTS-Klasse von der Pole aus.

 

 

 

 

 

Auch beim Start zum zweiten Rennen kann sich Johnny O'Connell vor seinem Teamkollegen Andy Pilgrim und den Audi R8 von Palmer, Skeen und Sofronas durchsetzen und schaffte es sofort wieder einen Abstand von 2 bis 3 Sekunden Vorsprung herauszufahren.

Doch schon kurz nach dem Start kommt es zur ersten Gelbphase als Geoff Reeves im Chevy Camaro in Kurve 2 dreht und rückwärts heftig in die Begrenzungsmauer einschlägt. Die Bergung des Fahrzeuges zieht sich einige Zeit hin, sodass der Restart nach etwa 20 Rennminuten stattfinden kann.

Hinter den beiden Cadillac's und den drei besten Audi R8 kämpfen die beiden Ferrari 458 von Risi-Team mit den beiden K-Pax McLaren um die Plätze sechs bis neun.

 

In der GTS-Klasse kämpfen mit dem Sieger vom Samstagsrennen Dean Martin auch zwei weitere Ford Mustangs mit Alec Udell und Tony Buffomante um den Sieg im Sonntags-Rennen. Im weiteren Rennverlauf gesellen sich noch Jack Roush jr. in einem weiteren Ford Mustang sowie Jack Baldwin im Porsche Cayman und Mark Wilkins im Kia Optima hinzu.

Als das Führungsfeld der GT-Klasse auf diesen Pulk trifft wird Alex Udell von James Sofronas im #14 Audi R8 von der Strecke geräumt. Gleichzeitig fliegt dann auch noch Jack Roush jr. von der Strecke und löst so die nächste Gelbphase aus.

Das Rennen endet dann unter Gelb mit dem Sieg von Johnny O'Connell vor Andy Pilgrim und Andrew Palmer sowie mit Dean Martin, Tony Buffomante und Mark Wilkins in der GTS-Klasse.

In der Meisterschaft führen:

GT GT-A
O'Connell Cadillac 696 Mills Porsche 325
Lazzaro Ferrari 615 Pappas Mercedes 307
Palmer Audi 578 Hedman Ferrari 307
Pilgrim Cadillac 459 Knox SRT Viper 297
Skeen Audi 457 Curtis Audi 246
Sofronas Audi 457 Hahn Lamborghini 241

 

GTS
Baldwin Porsche 557
Wilkins Kia 556
Martin Ford 459
Jönsson Kia 458
Buffomante Ford 405
Roush Ford 396