T1

IWSC December Test

2018
IMSA-WSC
AMERICANSPORTSCAR.racing

Daytona International Speedway / Daytona Beach / Florida / USA
05.12. - 06.12.2017
Teilnehmer Test Bericht
 

Bericht von Stefan A. Volk
 
Bilder von IMSA,
BMW Motorsports und
Mazda Motorsports  
 

* VORWORT *

Nach dem Wechsel auf die neue Daytona Prototypenklasse  nimmt die IMSA WeatherTech Serie für 2018 mächtig Fahrt auf. Trotzdem einige alteingesessene Teams wie Stevenson Motorsports, SpeedSource, (GAINSCO) Bob Stallings Racing  oder Alex Job Racing ihren Rennbetrieb zum Ende dieser Saison eingestellt haben boomt die Serie. Insbesondere in der DPi verdoppelt sich das Feld nahezu, was auch durch den Aufstieg der Prototype Challenge-Teams von BAR1 und Performance Tech zu begründen ist.

Neben den Aufsteigern kehren einige Teams wie Penske oder CORE autosport in die Topklasse zurück während andere Teams einen zweiten Wagen für die nächste Saison gemeldet haben, sodass es in Daytona und Sebring für Gastteams der Florida 36h aufgrund der Teilnehmerbeschränkung knapp werden könnte.



Wieder mit dabei ist auch Mazda. Nach dem Wechsel von SpeedSource zum ehemaligen Audi-Werksteam von Joest Racing unternahm man unzählige Tests in USA und Europa und entwickelte gemeinsam mit Multimatic den Wagen weiter. Das Fahrzeug wurde dabei komplett auf den Kopf gestellt. Während die Aerodynamik noch nahezu unverändert ist wurde vor allem an dem Gewicht, der Kühlung und dem Fahrwerk geschraubt.

Das Team ist vor kurzem in ihren Shop in Atlanta eingezogen. Noch ist man logistisch nicht auf dem Level anderer Teams und musste sich für den Test sogar einen weiteren  Transporter bei Riley Motorsports ausleihen.

Nach den privaten Tests in Europa und Sebring fühlt sich das Team aber sehr gut sortiert und ist für die neue Saison bereit.

 

 

* TEST *

Wie so oft bei den Wintertest gibt es während den 5 1/2 Stunden Tracktime keine offizielle Zeiten und begründet dies damit, dass es keine Fahrzeugabnahme gibt und die Teams mit unterschiedlichen Setups und Testprogrammen unterwegs sind.

Zu den schnellsten Team an dem Wochenende dürften wohl der #77 Mazda und der #54 CORE Oreca gehören, die mehrere 1:38er Zeiten abspulten. BAR1 kam mit dem aerodynamisch verbesserten Multimatic/Riley nach Daytona. Ein weiteres Update mit einer verbesserten Mechanik steht allerdings noch aus und dürfte erst beim ROAR Anfang Januar zu Einsatz kommen.

Onroak kam mit einer ganzen Mannschaft auf Frankreich und brachte ihren an Spirit of Daytona ausgeliehenen Ligier JS-P217 zum Test um das neue Evokit zu testen.


Nach dem Sieg des Trans-Am Titels darf der 19-jährige Ernie Francis jr. einige Runden im Ford GT drehen. Doch dabei sollte es bleiben, denn die Fahrerpaarung für die zwei von Chip Ganassi Racing eingesetzten Fahrzeuge stehen bereits fest. Neben ein paar kleineren Updates kommt der Ford GT 2018 mit lightning Blue, frozen White und liquid Red in einer neuen metallischen Lackierung daher.

Neben Ford gingen auch Toni Vilander im #62 Risi Ferrari, Patrick Pilet und Laurens Vanthoor im #912 Porsche sowie John Edwards und BMW-Neuling Connor de Phillippi im neuen BMW M8 GTE zum Test. In der GT-Daytona war mit dem #33 Riley-AMG Mercedes, dem #28 Alegra Porsche und dem #14 3GT Lexus nur drei Fahrzeuge vor Ort.