Saisonrückblick GTS

2018
Pirelli World Challenge
AMERICANSPORTSCAR.racing

 
 
 
 


Bericht von Stefan A. Volk
 
Bilder von Pirelli Worhld Challenge
 
 

*

Wie die GT-Serie startete die Saison der GTS in St. Petersburg. Die Pole zu Lauf schnappte sich Gabriele Piani (Mühlner Motorsports Porsche) vor Teamchef und Fahrer James Sofronas (GMG Audi).

Der Sieg - in beiden Läufen -  holte sich dann aber Lawson Aschenbach (BlackDog Chevrolet). Nach einem Kontakt mit Harry Gottsacker (Racers Edge SinCar) rollte Ian James (Panoz) ohne Vortrieb aus und holte sich in Lauf zwei den vierten Platz.

Auf dem Circuit of The Americas kam es dann zum ersten Sprint-X-Rennen. Die Pole zu Lauf eins sicherte sich Harry Gottsacker (SinCar) vor dem PF Racing-Duo Jade Buford / Scott Maxwell (Ford). Lange konnte sich Gottsacker den Attacken erwehren, doch am Ende lag der Mustang in Front.



Insgesamt war es ein sehr ausgeglichener Lauf mit sechs Marken unter den Top-6. Beim Start zu Lauf zwei gehörten BMW die ersten beiden Startreihen alleine, die sich aber in der ersten Rennphase teils selbst im Wege standen. So ging der Sieg am Ende an James Sofronas / Alex Welch (GMG Audi).

Mit leicht veränderte Reihenfolge endete dann der zweite Sprint-X-Event in Virginia. Lauf eins ging mit Alan Brynjolfsson / Trent Hindman (VOLT) wieder einmal an Ford während sich Sofronas / Welch (GMG) wieder den zweiten Lauf für Audi sichern konnten.

Die beiden aus Startreihe eins ins Rennen gegangenen Mercedes von Robinson/Lewis und Fassnacht/Szymczak hatten im weiteren Verlauf nichts mitzureden und landeten nur auf Platz 9 bzw. 19.


Für Moritz Kranz / Gabriele Piani (Mühlner Motorsports Porsche) die sich lange unter den Top-5 befanden, war bereits nach 15 Runden vorzeitig Schluss. Mit etwas mehr Glück landete man dann im nach Unfällen abgebrochenen zweiten Lauf auf Platz sieben.

Auf dem Canadian Tire Motorsports Park (Mosport) kam es dann zum zweiten Sprint-Event. Erneut war es Lawson Aschenbach (Chevrolet) der sich die beiden Läufe sichern konnte.

Nach Pole und Platz vier in Lauf eins sicherte sich zunächst Ian James (Panoz) Platz zwei im 2. Lauf, doch nach der technischen Abnahme wurde er aufgrund eines nicht konformen Katalysator disqualifiziert.




Beim dritten Sprint-X-Event in Lime Rock kam es direkt beim Start zu Lauf eins zu einem Massencrash in den auch Lawson Aschenbach verwickelt wurde.

Polesitter Nicolai Elghanayan (MarcoPolo KTM) musste sich zwar zunächst Drew Staveley (Ian Lacy Ginetta) und Moritz Kranz (Mühlner Porsche) geschlagen geben, holte sich dann aber in der zweiten Rennhälfte die Führung zurück. Nach einem heftigen Crash zwischen Christian Szymczak (Murillo Mercedes) und Aurora Straus (ST Racing BMW) wurde das Rennen abgebrochen.

Nach dem Start/Ziel-Sieg von Elghanayan in Lauf eins startete er auch im zweiten Lauf von der Pole ins Rennen. Teilweise mit einem Vorsprung von 15 Sekunden eilte der PWC-Rookie dem Feld davon, verlor dann aber immer mehr an Speed und musste sich am Ende mit Platz neun zufrieden geben.

Drew Staveley hatte am Ende die Nase vorne, während sich die Konkurrenz oft über die Vorfahrt uneinig war und zu etlichen Unfällen führte.

Gemeinsam mit der GT-Serie startete man dann in Elkhart Lake. Ian James (Panoz), James Sofronas (GMG Audi) und Harry Gottsacker (Racers Edge SinCar) sicherten sich in beiden Läufen die Top-3. Für Sprint-Vize-Meister Ian James ist es der erste Sieg in diesem Jahr.

Auch in Portland war Ian James nicht zu bremsen und schafft den dritten Sieg in Folge. Doch am Start zog zunächst Harry Gottsacker dem Feld davon, während sein Teamkollege in der Schikane von Turn 1 umgedreht wurde und querstehend einige Kontrahenten ausbremste. In den letzten 15 Minuten war dann aber James der schnellste auf der Strecke und schnappte Gottsacker 2 Minuten vor Ende den Sieg vor der Nase weg.

Die beiden Kontrahenten starteten dann zu Lauf zwei aus der ersten Startreihe. Doch ausgangs der Schikane schoben sich die beiden BlackDog Chevrolets an dem Panoz-Piloten vorbei.

Nach einer durch einen Abflug eines Porsches ausgelösten Gelbphase zog Michael Cooper (Chevrolet) an Gottsacker vorbei, kam dann aber wie James sehr früh zum Pflichtstopp an die Box und schaffte es mit einem Undercut wieder in Führung zu gehen. Kurz vor Rennende zog dann auch noch Scott Maxwell (PF Racing Ford) an den beiden Chevy's vorbei und sicherte sich Platz drei.

Wie in Portland holten sich beim Sprint-X-Finale auf dem Utah Motorsports Campus Ian James (Panoz) und Harry Gottsacker (Racers Edge SinCar) den Sieg in den beiden Läufen.


Doch die Aufholjagd von James kommt zu spät in der Saison und landet in der Wertung mit seinem Co-Driver Matt Keegan auf den Plätzen vier und fünf hinter Gottsacker und den Meister-Duo James Sofronas und Alex Welch (GMG Audi), für die zwei sechste Plätze ausreichten.

Auch beim Sprint-Finale in Watkins Glen langte es für James mit dem Sieg in Lauf zwei nicht mehr an die Spitze der Meisterschaft, die sich ebenfalls James Sofronas mit einem siebten und einem sechsten Platz sichern konnte.

2019 kommt es dann zur Reformation und teilt diese in drei Serien auf. Die GTS startet Anfang März in St. Petersburg. Danach könnte es einen Lauf in Long Beach geben, gefolgt von jeweils zwei Läufen in Virginia, Mosport, Sonoma, Portland, Watkins Glen und Road America bevor es dann zum Grand Finale kommt.


Die neue GT4 America West Serie startet Anfang April in Palm Springs, bevor es dann zu einem Lauf auf einer noch nicht benannten Strecke in Kalifornien kommt. Danach folgen dann noch ein Lauf in Sonoma und Portland, bevor man dann auch beim Grand Finale an den Start geht.

Die dritte Meisterschaft, die GT4 America East, startet in St. Petersburg, Virginia, Mosport, Watkins Glen und Elkhart Lake.


Impressum Datenschutz